Sag‘ mal: Ist das noch normal?

So werden die meisten Fotos mit Kondensstreifen angekündigt, wo die Worte „Chemtrails“ drauf prangern.

„Früher hat’s das nicht gegeben!“ – Der Tenor.

Früher (schon bereits 1950) gab es bereits Kondensstreifen.
Die erste Frage als Kleinkind, betreffend Flugzeuge, an die ich mich erinnern kann, war aber eben genau jene: „Warum ist da ein langer Streifen, und der andere so kurz?“.
Das war schon in der ersten Hälfte der 70er und die Antwort beschäftigte mich dann lange Zeit.

Also falsch: Auch früher hat’s das schon gegeben. – Die Erklärung dafür ist prinzipiell einfach mit Flughöhe und Luftschichtung. Zu einfach für Verschwörungstheoretiker. – Das muss Propaganda sein, denn im Detail ist es eher komplizierter zu erklären. – Für Verschwörungstheoretiker aber anscheinend zu kompliziert und so schließt man auf eine Verschwörung.
Dass so viele Kondensstreifen entstehen, ist auch „normal“, wenn man sich die Flugstatistiken anschaut:
Innerhalb von nur 10 Jahren hat sich z.B. der Flugverkehr am VIE Airport verdoppelt.
Wohl auch eine zu einfache Erklärung…

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  1. #1 von Mos Kito am 2012-08-30 - 02:47

    und wie bitte erklärst du uns dann folgenden kurzen Film….. http://lightworker29501.com/2012/05/25/200-million-tons-of-aluminum-aerosol-chemtrail-poisoning-all-life-scientific-proof/ Es musste doch etwas passieren, also warum mit der eigentlichen Verursachung von Global warming aufhören wenn man schön Aluminiumpulver zur Reflektion des Sonnenlichtes verteilen kann? Wir nehmen doch auch Tabletten wenn wir Kopfschmerzen haben, und checken nicht erstmal wo die Kopfschmerzen herkommen….

    Und JA, auch früher gab es Kondensstreifen….nur das waren kurze, nur wenig Minuten oder mal eine halbe Stunde sichtbare Wölkchenstreifen….und kein grauer Himmel täglich

    • #2 von derlaengereblogname am 2012-08-30 - 06:58

      Der Film ist leicht erklärt, lieber Mos Kito:
      Geoengineers schlugen wirklich vor, Flugzeuge für Wetterbeeinflussung zu verwenden. – Diese Bestrebungen kommen primär aus der Öl- und Flugindustrie, welche das Argument der Klimaerwärmung aus dem Weg schaffen wollen, um mit der Sicherung ihres Einkommens noch zusätzliche Profite einzufahren.
      Allerdings haben sie primär vorgeschlagen, Kerosin mit „Schwefel zu versetzen“ (Das Erdöl muss eigentlich von Schwefel befreit werden – Kostenreduzierung bei der Produktion).
      In dieser Diskussion geht es auch um einen Gegenangriff betreffend Versteuerung von Kerosin, welches den exzessiven Flugverkehr massiv treffen würde und daher verhindert werden muss. ( Wenn der Flugverkehr für das Klima wichtig ist, dann kann man doch Kerosin nicht besteuern, oder? 😉 )
      NATÜRLICH hat die Lobby da noch einen sehr langen Weg. – Denn nur zum Spaß machen sie das ja nicht. – Die wollen (Steuer)gelder dafür sehen. (Kurzfassung)

      Soviel zum Kern der Wahrheit, welcher in dem Film natürlich – wie bei allen diesen Filmen – zu einem Angstszenario skaliert wird.
      Hierzu werden die üblichen Techniken verwendet, die im Prinzip so funktionieren, dass selektierte Kernaussagen, welche (teilweise) nachvollziehbar sind, mit Gerüchten und Horroraussagen (von Laien) in einen Zusammenhang gebracht werden, der so sicherlich nicht stimmt. – Der Fokus des Betrachters wird weg vom Gesamtbild auf die selektierten „Beweise“ gelenkt.
      In diesem Film erkennt man diese Technik bereits im Vorspann: Auf „On February … Geoengineers proposed…“ folgt: „…Citizen have been saying…“
      Also sei mir nicht böse, wenn ich mir den Rest erspare.
      Ich lebe ja nicht vom Bloggen, sondern muss mir mein Geld ehrlich anderwertig verdienen.

      Zum Thema „wie erstellt man eine Verschwörungstheorie“ arbeite ich gerade an einem Artikel, der am Beispiel von Neil Armstrong so offensichtlich eine „Wahrheit“ konstruiert, dass die Methodik auch dir ins Auge springen müsste. – Bitte also noch ein bisschen Geduld.

      Und früher gab es auch Kondensstreifen: Kurze und lange; – Wie üblich, je nach Luftfeuchigkeit in der Flughöhe. – Sogar den Effekt, dass das eine Flugzeug einen himmelslangen Kondensstreifen zog, während das Andere ein kurzes Stricherl machte, gab es schon immer.
      Hier ein paar lange Kondensstreifen von B-17 Bombern (also nicht mal Jet Engines)

  2. #3 von Mos Kito am 2012-09-08 - 14:35

    übrigens hab ich auch 69 vor der flimmerkiste gesessen und MÖCHTE bis heute glauben das die Amis auf dem Mond waren…..bin immernoch nicht vom Gegenteil überzeugt…und Neill Armstrong war ja nun doch schon in einem Alter wo man schon mal das zeitliche segnen darf ohne gleich Verschwörungstheoretiker zu wecken…. MIR persönlich wird immer unerklärlcih bleiben WARUM KEINE STERNE zu sehen waren … NIE

    • #4 von derlaengereblogname am 2012-09-09 - 10:06

      Die Antwort auf diese Frage ist so simpel, wie auch im ersten Moment lustig: „Die Fotos wurden am Tag gemacht“.
      Tagsüber färbt die Sonne den Himmel auf unserer Erde blau. – Deswegen interpretieren wir Tag (farbiger Himmel) und Nacht (schwarzer Himmel).
      Nicht so am Mond: Dort gibt es keine Atmosphäre und so bleibt der Himmel schwarz.
      Wenn Du nun ein Foto von der Mondoberfläche machen willst, wirst Du auf deiner Kamera Einstellungen für „Tag“ benötigen.
      Das kannst Du zuhause auch selbst ausprobieren::
      Schreibe dir die Blenden/Zeiteinstellungen am Tag ab, und schalte die Kamera nachts auf die selben Einstellungen. – Dann machst Du ein Foto.
      Im Übrigen gibt es auch Nachtbilder auf der Erde, in denen – trotz klarem Himmel – Du keine Sterne am Himmel siehst.
      Nämlich immer dann, wenn das fotografierte Objekt hell ist, wie z.B. eine Stadtaufnahme (eine Stadt leuchtet weniger, als die Mondoberfläche tagsüber)
      wie hier z.B.

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